GV2013

Am Samstag, 19. Januar hielt das "Jodlerdoppelquartett Bärgbrünneli Wolhusen"
seine Generalversammlung im Restaurant Krone in Wolhusen ab. Der Verein kann dieses
Jahr sein 75-jähriges Bestehen feiern. Auf das Jubiläum hin hat der Verein eine eigene
Homepage gestaltet. Zwei Höhepunkte im Vereinsjahr werden die CD-Taufe und das
Jubiläumskonzert im September sein. Der Verein verabschiedete Albin Schürmann,
Ehrenmitglied, und durfte gleichzeitig Markus Riedweg und Hans Setz als neue Sänger
begrüssen.


Jubiläumshöhepunkt im September

Die Generalversammlung, geleitet von der Präsidentin Luzia Wermelinger, stand ganz im
Zeichen des 75-Jahr-Jubiläums. Am 22. Mai 1938 gründeten vierzehn sangesbegeisterte
Ornithologen das "Jodlerdoppelquartett Bärgbrünneli". Die Begeisterung ist auch nach 75
Jahren geblieben. Die Mitglieder wollen mit ihrem Gesang Freude bereiten, das Brauchtum und
die Kameradschaft pflegen. Ihr Jubiläumsjahr wird nun auch gebührend gefeiert. Gestartet
wurde bereits letztes Jahr mit der neuen Homepage (www.bärgbrünneli.ch). Jakob Brun,
Aktivmitglied, gestaltete sie mit Können und viel Herzblut. An der GV wurden die Mitglieder auf
das kommende Jubiläumsjahr eingestimmt. Schon sehr freut man sich auf die CD-Taufe,
welche am 21. September stattfindet. Die Mitglieder haben viel Zeit für die Proben und
Aufnahmen investiert und sind stolz auf das Ergebnis. Alle, welche sich als "Gotte" oder "Götti"
mit mindestens hundert Franken beteiligen, sind zur CD-Taufe eingeladen. Ein weiterer
Höhepunkt wird das Jubiläumskonzert am 28. September in der Pfarrkirche Wolhusen sein. Die
Mitglieder dürfen sich auch auf die Teilnahme am Zentralschweizerischen Jodlerfest in Reiden
freuen. Nebst dem gesanglichen Wettkampf wird der Verein auch am Umzug mit einem
eigenen Wagen mitmachen.

 

Auf einen Austritt folgen zwei Eintritte


Albin Schürmann gab nach 47 Aktivjahren seinen Austritt bekannt. In seiner langen
Mitgliedschaft arbeitete er unter anderem als Aktuar und Zeitungsberichterstatter und spielte
viele Jahre im Bärgbrünneli-Theater. Seine Stimme im zweiten Bass wird fehlen. Die
Versammlung bedankte sich mit einem Präsent und herzlichem Applaus für seine grosse
Arbeit. Mit Markus Riedweg als zweiter Jodler und Hans Setz als Direktor konnten zwei
gesangliche Schwergewichte neu in den Verein aufgenommen werden.
Der Vorstand, bestehend aus Luzia Wermelinger, Präsidentin; Rochus Emmenegger,
Vizepräsident; Lisbeth Setz, Kassierin; Ueli Müller, Aktuar; Hugo Limacher,
Materialwart/Beisitzer und Hans Setz, Direktor, wurden einstimmig wiedergewählt. Die
eigentlichen Vereinsgeschäfte liefen reibungslos ab.
Nach der Generalversammlung wurden die Partnerinnen und Partner der Mitglieder
willkommen geheissen. Jakob Brun präsentierte allen die neue Vereins-Homepage und erhielt
viel Applaus für diesen gelungenen Internetauftritt. Mit einer Fotopräsentation liess Pius Schärli
das vergangene Vereinsjahr nochmals aufleben. Damit leitete er zum gemütlichen Teil des
Abends über.

Kurzweilige und gemütliche Stunden

Jodlerkonzerte des Jodlerdoppelquartett Bärgbrünneli Wolhusen vom 15. und 22. September 2012
(Artikel aus dem Entlebucher vom 18. Sept 2012)

Lauter gelungene Vorträge prägten den ersten Konzertabend. Die Jodlerinnen und Jodler unter der Leitung von Hans Setz und die klubeigenen Kleinformationen erfreuten mit gepflegtem Jodelgesang. Für viel Abwechslung sorgten die Gastformationen. Das Konzert wird am Samstag wiederholt.

Die mit viel Liebe angefertigte Dekoration im Saal der Rössli ess-kultur, Wolhusen stimmte die zahlreichen Besucher auf die gemütlichen Stunden ein. Urchig und rassig ertönten die Begrüssungsklänge vom Ländlertrio Gruess vom Rosebode aus Schwarzenberg. Die Präsidentin Luzia Wermelinger-Roos freute sich über die abwechslungsreichen Beiträge der Gastformationen, die das  Konzert bereicherten und viel Stimmung hineinbrachten. Jacqueline Giger und Ilona Wermelinger stahlen allen die Show und führten mit viel Charme, lustigen Versen und fröhlichem Humor durch den kurzweiligen Abend. Die viele Delegationen zeugten von der Beliebtheit des JDQ Bärgbrünneli mit seinem gepflegten Jodelgesang dank dem grossen Fachwissen und dem investierten Herzblut des Dirigenten.

Gelungener Vergleich

Das uralte, tiefsinnige Lied „Bärgarve“ (H.W. Schneller) vergleicht die zähe Standfestigkeit einer Arve mit derjenigen des Schweizervolkes. Überzeugt hat nicht nur der Text; die ganze Darbietung gefiel ausserordentlich. Im„Läbesfröid“ (Heinz Willisegger) wird das fröhliche Leben mit übersprudelnder Freude beschrieben und genauso wurde es vorgetragen. Das sehr schwierige, melancholische „s’Jutze“ (Max Lienert) meisterten die Jodler hervorragend. Die klaren und hellen Stimmen der Jodlerinnen, wie auch der volle runde Klang des ganzen Chores erfreuten von Herzen. Mit hör- und spürbarer Wehmut eröffnete „Heiweh“ (Rob.Fellmann) den zweiten Konzertteil. Sogleich aber wurde es spitzbübisch lustig mit „Und ame Samstig z’Nacht“ (Ernst Nievergelt) und „Bärgbueb’s Wunsch“ (Rob. Fellmann). Die klare Aussprache und eine wunderbare Harmonie zogen sich durch alle Lieder bis zur Zugabe, der „Buremetzgete“ (E. Grolimund), die zum Lachen anregte.

Wunderschöne Uraufführung  

Die drei Jodlerinnen Lisbeth Setz-Wittwer, Luzia Wermelinger-Roos und Eveline Wicki-Egli zauberten mit dem lustigen „Lönd doch ou die Rössli springe“ (Hanni Bracher) manches Schmunzeln auf die konzentrierten Gesichter. Ihre schönen, harmonischen Stimmen kamen in diesem fröhlichen Lied ganz besonders edel zur Geltung.

Lisbeth Setz und Luzia Wermelinger sangen mit „s’Plange“, einem feinfühligen Lied aus der Feder des Dirigenten Hans Setz eine gelungene Uraufführung. Das begeisterte Publikum erklatschte sich eine Zugabe, die mit dem gefühlvoll vorgetragenen „Ständli“ (Lisbeth Setz und Lisbeth Arnold) gern gegeben wurde. Daniel Bucher begleitete das Terzett, wie auch das Duett  am Akkordeon.

Mit Leichtigkeit

Die Nachwuchsjodler Emmenbrücke unter der „Fachfrau’schen“ Leitung von Trudi Ineichen-Lipp zeigten unbeschwert, mit Leichtigkeit und Harmonie ihr grosses Können und eroberten damit die Herzen im Nu. Ob „E Sunnetag“ (Ruedi Renggli), das überlieferte „Der Geissbueb“, oder „Chinderouge“ (Hannes Fuhrer), die Kinder bewiesen eindrücklich ihr Talent. Das lustige „Im Bluemischteidörfli“ (Jakob Ummel) löste gar manches Schmunzeln aus. Bei der erklatschten Zugabe bewies gar einer der jungen Jodler, dass er mit seinem Schwyzerörgeli dem Begleiter auf dem Akkordeon in nichts nachsteht.

Die Bergfinken Sigigen unter der Musikalischen Leitung von Beat Grüter brachten viel Stimmung in den Saal. Ob rockige Stücke wie „Rock Around The Clock, der Marsch „Diavolezza“, oder auch „Griechischer Wein“, die Spieler begeisterten mit ihren virtuosen, dynamischen Beiträgen und liessen die Gäste in Gedanken mitreisen.

Nach dem Konzert spielte das Ländlertrio „Gruess vom Rosebode“ zum Tanz auf. Bei ihren heimeligen Klängen liess es sich im Kreis der Jodlerfamilie noch eine ganze Weile das gemütliche Zusammensein geniessen.

Nochmals Konzert

Am kommenden Samstag, 22. Sept wird das Konzert um 20.00 Uhr nochmals aufgeführt. Neben dem JDQ Bärgbrünneli werden das klubeigene Terzett und Duett nochmals ihre gern gehörten Lieder vortragen. Auch die Bergfinken Sigigen spielen nochmals auf. Zu Gast weilen dann das Chinder Jodlerchörli Geuensee und für Unterhaltung sorgt das Schwyzerörgeliquartett Tossenkläng, Entlebuch.

Ein Lied für Adolf Ogi am Öschinensee

Ausflug des JDQ Bärgbrünneli Wolhusen am 25. August 2012

Dieser Samstag wird der ganzen Reisegesellschaft in bester Erinnerung bleiben. Nicht nur das tolle Wetter und die eindrückliche Bergwelt, auch eine besondere Begegnung machte den Tag einzigartig.

Wie nur hatte es die Jodlerfamilie des Jodlerdoppelquartett Bärgbrünneli zusammen mit ihren Partnern und Ehrenmitgliedern verdient, dass trotz angesagtem Regen beste Wetterbedingungen herrschten? Die vier organisierenden Männer des 2. Bass gehören zu den Mutigen und zogen die angesagte Reise ohne wenn und aber durch. Je länger desto mehr hellte sich der Himmel auf und nach dem Kaffeehalt auf dem Brünig stieg auch die Stimmung kontinuierlich an. In Kandersteg montierten die Optimisten ihre Sonnenbrillen, die Pessimisten hatten sie zu Hause gelassen! Nach der eindrücklichen Gondelfahrt und einer kurzen Wanderung zum Öschinensee erfreuten sich alle an der einzigartigen Bergkulisse. Für die kurze Vorstellung des Hauses und seiner Umgebung mit der berühmten Blüemlisalp durch den Wirt Christian Wandfluh bedankten sich Martin Wicki mit rassigen Schwyzerörgeliklängen und die Jodler mit zwei fröhlichen Liedern.

Freude herrscht
Beim anschliessenden feinen Mittagessen wurde auf der Terrasse der frühere Bundesrat Adolf Ogi gesichtet. Die Jodlerinnen und Jodler liessen es sich nicht nehmen, ihm und den andern Besuchern ein Ständli zu bringen. Ein sichtlich erfreuter und gerührter Dölf Ogi bedankte sich sehr herzlich mit einem warmen Händedruck bei den einzelnen Jodlerinnen und Jodlern. Über die persönliche Einladung zum baldigen Konzert freute er sich sehr. Dass Freude auf beiden Seiten herrschte, bekam er von der Präsidentin bestätigt.

Trockenen Fusses
Wer mochte, konnte den Weg zur Gondel zurück spazieren, wer wollte, wurde transportiert und einige mutige Wanderer marschierten zur Talstation. Diese wurde entgegen aller Vorhersagen trockenen Fusses erreicht. Erst auf der Fahrt Richtung Thun überraschte ein Gewitter die muntere Reiseschar. Beim Kaffeehalt in Linden lockerte sich der Himmel schon wieder auf und bei der Einfahrt ins Entlebuch schien erneut die Sonne. Dank der sicheren Fahrt durch Walter Steffen von der Firma Imbach trafen alle wohlbehalten und pünktlich in Wolhusen ein. Mit dem feinen Nachtessen im Hotel Krone und einem geselligen Zusammensein ging der gemütliche Tag viel zu schnell zu Ende. Die Erinnerung an die persönliche Begegnung mit Adolf Ogi wird noch lange für regen Gesprächsstoff sorgen und für alle Beteiligten unvergesslich bleiben.

 

Homepage von JDQ Bärgbrünneli geht online...

Die Homepage des JDQ Bärbgrünneli geht online. Viel Spass. 

 

Der Administrator Jakob Brun