Unsere ganz besondere Geschichte

Wolhusen ist von Luzern herkommend der Übergang vom Mittelland in die Voralpen und gleichzeitig das Tor in die Biosphäre Entlebuch oder ins Hinterland Richtung Willisau. Hier taten sich 1938 ein paar sangesfreudige Ornithologen zusammen und trugen im damaligen Kreuzsaal einige Lieder vor, die grosse Begeisterung auslösten. Deshalb übten die Männer fleissig weiter und schliesslich waren es deren vierzehn, die am 22. Mai 1938 das Jodlerdoppelquartett Bärgbrünneli gründeten. Als erster Dirigent wirkte Lehrer Anton Fischer. Nach dem kurz zuvor entstandenen Jodlerklub Heimelig war dies der zweite Jodlerchor in Wolhusen.

Gründerfoto 1938


Fortan erfreuten die Jodler des Bärgbrünneli regelmässig mit einem Jahreskonzert und einem heiteren Theater. Weit herum fand ihr erfrischender Gesang grosse Anerkennung, genau so wie die hervorragend gespielten Szenen. Bereits im Jahr 1940 erfolgte die erste Teilnahme am Zentralschweizer Jodeltag. Nach und nach stiessen talentierte Jodlerinnen zum Männerklub.
Zum 30 jährigen Jubiläum 1968 entstand die erste Platte.
Den 50. Geburtstag feierten die Jodler mit einem weiteren Tonträger.
Als gemeinsames Projekt mit den beiden andern Klubs der Gemeinde (1952 entstand auf dem Steinhuserberg der JK Bärgglöggli) führten sie unter der Direktion von Seppi Erni im Jahr 1978 die beiden Jodlermessen von Jost Marty auf und verewigten sie auf einer Platte. Miteinander beehrten sie 1983 den Papst in Rom mit den Jodlermessen.
Innige Verbundenheit pflegte das Jodlerdoppelquartett mit Sängern aus Deutschland. Bei einem Besuch im Jahr 1973, anlässlich der gemeinsamen Besichtigung einer Käserei auf Steinhuserberg, verletzte eine heftige Explosion 37 Gäste und Jodler.
In all den Jahren haben die Bärgbrünneler zahlreiche Zentralschweizer- und Eidgenössische Jodlerfeste besucht und mit einer einzigen Ausnahme stets die Höchstnote erreicht.
Die einzigartige Tracht besteht aus dem reich bestickten, blauen Gilet, den schwarzen Hosen und dem schicken, schwarzen Hut.  Zweimal wurde sie bisher erneuert.
Im Jahr 2009 übernahm Hans Setz aus Geiss die gesangliche Leitung des JDQ Bärgbrünneli. Mit viel Herzblut präsidiert Armin Affentranger seit 2014 den Verein.
Mit gepflegtem Jodelgesang wollen die Jodlerinnen und Jodler die Herzen der Menschen berühren und zum Schweizer Brauchtum Sorge tragen. Die Pflege einer guten Kameradschaft und die Freude am gemeinsamen Singen motiviert die Mitglieder zu ihrem Engagement.